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Lot Symbol Lot Description CV or Estimate
8101 cover imageNeuchâtel 1845 (ca.): "R.TE DES MONTAGNES", runder Postroutenstp. in blau auf Postformular "Bulletin d'Affranchissement", ausgestellt durch die Postablage Val-de-Ruz für einen Brief nach Fontaines für ein Porto von 6 Kreuzern. Eine interessante Verwendung des Postroutenstempel auf diesem dekorativen und ausserordentlich seltenenen Formular der Neuenburger Kantonalpost. (Image 1) (Image 2)

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Currently...CHF 250.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8102 cover imageUnterwalden 1818 (27. März): 'Rte Schwyz' kursiver Postroutenstp. in Schwarz auf Faltbrief von Schwyz adressiert an Landammann Caspar Camenzind in Gersau. Winkler 4057/10, Gasser 182/10. Bemerkung: Nach dem Ende von Napoleons Herrschaft riefen die Einwohner 1814 erneut die Republik Gersau aus, anerkannt von den alten Schirmorten. Gemäss den Bestimmungen des Wiener Kongresses und des Bundesvertrags von 1815 strebte der Kanton Schwyz danach, die am Südhang der Rigi gelegene Republik einzuverleiben. Dies gelang 1817 mit der Zustimmung der Tagsatzung. Per 1. Januar 1818 wurde die Republik aufgelöst. (Image 1) (Image 2) (Image 3)

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Currently...CHF 500.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8103 cover image1732 (22. Sept.): Schreiben von Bürgermeister und Rat der Stadt Chur betreffend einer Viehseuche, gerichtet an Landammann und Rat des Hochgerichts der Vier Dörfer in Zizers mit ausführlicher Ergebenheitsadresse an "Deren hochgeachteten, wohledlen, gestrengen, fürsichtigen und wohlweisen HH: Herren Landammann und Rath der Vier Dörfer, Unsere [...] hochgeehrten, getreuen, lieben Pundtsgenossen und Nachbahrn". Überbracht durch einen amtlich besoldeten Stadtläufer der Stadt Chur. Leichte Alterungsspuren und unten kl. Einriss abseits der Adresse. Ein interessanter und sehr seltener früher Schnörkelbrief aus der Stadt Chur. Anmerkung: Die ehemals zur bischöflichen Herrschaft Aspermont gehörigen vier Dörfer Zizers, Igis, Trimmis und Untevaz bildeten bis 1803 als Teil des Gotteshausbundes das Hochgericht der vier Dörfer, nachdem sie sich 1440 erstmals mit dem Grauen Bund verbündet hatten, ab 1450 als Gotteshausleute auftraten und 1468 mit einem Vertreter im demokratisch erzwungenen 24er-Rat des Bischofs Einsitz nahmen. 1524 kauften die vier Dörfer bischöfliche Feudalrechte aus und ab 1526 wählten sie selbstständig ihren Landammann. (Image 1) (Image 2) (Image 3)

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Currently...CHF 250.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8104 cover image1755 (17. Okt.): Vollständiger, achtseitiger Portobrief von Den Haag, Niederlande nach Chur mit Leitvermerk "par Cologne, Francfort et Lindau". Geschrieben von einem Hauptmann von Buol in niederländischen Diensten, rücks. mit dessen intaktem, dekorativem Lacksiegel und adressiert an seinen Cousin und Vorgesetzten "Monsieur Planta, Général Major et Colonel d'un Régiment Grison au Service de L:H:P" ("Leurs Hautes Puissances", respektvolle Bezeichnung für die republikanischen Autoritäten der Niederlande). Befördert durch die Thurn-und-Taxis'sche Reichspost bis Lindau und von dort mit der Fussacher Messagerie nach Chur mit diversen vorders. Taxvermerken, wobei der Empfänger schlussendlich die in Rötel ausgewiesenen 40x [Kreuzer] Reichswährung bezahlte. Ein interessantes Zeitdokument des Bündner Regiments von Planta im Dienst der Republik der Vereinigten Niederlanden, verfasst kurz vor Ausbruch des Siebenjährigen Krieges. Anmerkung: In der Folge des Unmuts, welche das die Religionsfreiheit widerrufende Edikt von Nantes in vielen (teilweise) reformierten Kantonen ausgelöst hatte, berief der Freistaat der Drei Bünde 1693/94 seine Regimenter aus französischen Diensten zurück und weigerte sich 1695 den Vertrag mit Frankreich zu erneuern. Dafür trat 1693 erstmals ein Bündner Regiment in niederländische Dienste. Die Stärke des Regiments belief sich 1696 auf 1'600 Soldaten. Der Unterengadiner Johann Baptista von Planta (1685-1757), Empfänger des vorliegenden Briefes, trat 1709 als Hauptmann in das Regiment ein, wo er eine lange Offizierskarriere bis zum Generalmajor durchlief. 1745 bis 1757 amtete er als Kommandant/Besitzer des Regiments, das in dieser Periode seinen Namen führte. Er dürfte 1715 als junger Offizier an der Niederschlagung des Stuart-Aufstandes gegen das Haus Oranien in Grossbritannien beteiligt gewesen sein und erwarb bei den Schlachten von Audenarde, Malplaquet, Fontenay und Armentière grosse Verdienste. Seine Taten werden in einem 1890 in der "Annalas de la Societad Retorumantscha" erschienenen, eventuell von Andrea Schucan verfassten, Gedicht verherrlicht. (Image 1) (Image 2) (Image 3)

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Currently...CHF 300.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8105 cover image1797/98: Zwei Portobriefe der zweiten Gewichtsstufe von Neapel über Mailand an Anton von Salis, Rekrutierungsoffizier des Königreichs beider Sizilien für Graubünden in Zizers, beide mit den üblich stark zerlaufenen Aufgabe-Stabstp. "NAPOLI" und vorders. Transitstp. "MILANO / F" im Kasten in schwarzer resp. roter Tinte, der spätere Brief zudem mit entsprechendem Leitvermerk "p. Milano & Cojra". Befördert über Mailand und mit dem Lindauer Boten via Chiavenna und den Splügenpass nach Chur, dort taxiert mit '6' Kreuzern oder umgerechnet 9 Blutzgern für die Fussacher Messagerie, weiter mit dem Prättigauerboten nach Zizers und zuzüglich dessen Porto jeweils mit '14' Blutzgern zu Lasten des Empfängers austaxiert. Ein interessantes und aussagekräftiges Briefpaar zur Lindauer Botenroute über den Splügen; sauber aufgezogen und beschriftet auf einem Ausstellungsblatt. (Image 1) (Image 2)

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Currently...CHF 200.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8106 cover image1806 (31. April): Porto-Wertbrief mit einem Inhalt von 160 Gulden Reichswährung von Lindau mit Leitvermerk "p. Cuira" nach Bever, befördert mit dem Boten der Fussacher Messagerie über Chur, dort taxiert mit '36x' (Kreuzer) Reichswährung in Bleistift resp. umgerechnet die in Rötel ausgewiesenen '54' Blutzger und weiter mit dem Engadiner Boten nach Bever, wobei dessen schlussendlich vom Empfänger erhobene Gebühr wie üblich nicht auf dem Brief vermerkt ist. Als Valorenbrief sehr selten. (Image 1) (Image 2) (Image 3)

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Currently...CHF 200.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8107 cover image1805 (2. Juni): "CHUR.", Kastenstp. mit Schlusspunkt der Briefssammelstelle des Zürcher Botens in schwarz auf frischem und vollständigem Portobrief datiert "Mayenfeld d. 2. July 1805" und an Johann Friedrich von Tscharner bei Hottinger & Brunner am Stadelhofen in Zürich adressiert mit langem Instruktionsvermerk "empfohlen zu allfällig schleunigster Beförderung, oder (wo dieses unnütze wäre) zu eigenster Bestellung bei Rückkehr". Befördert mit dem Zürcher Boten und rücks. in Rötel mit '4' Kreuzer laut Zürcher 'Taxen-Tarif' von 1789 austaxiert, wobei diese wohl vom Empfänger erhoben wurden nachdem ein ursprünglicher vorders. Francovermerk mit Rötel wieder gestrichen wurde. Ein interessanter Brief mit diesem seltenen, nur zwischen Januar 1804 und Oktober 1805 von der Briefsammelstelle des Zürcher Botens verwendeten Stempel. Rüegg GR 6.01/12, Wi. 2772/12. Anmerkung: Der aus einem alten Churer Zunftbürgergeschlecht stammende Empfänger, Johann Friedrich von Tscharner (1780-1844) bekleidete nach ausgedehnten Studien und einer kaufmännischen Ausbildung in Zürich zahlreiche bedeutende politische Ämter, u.a. als Zunftrichter, Amtsbürgermeister, Tagsatzungsgesandter, Grossrat und Bundespräsident. Als Politiker stand von Tscharner für die Hinwendung Graubündens zur Schweiz und die Aufgabe der Ansprüche aufs Veltlin. Er hatte massgebenden Anteil an der Kantonsverfassung von 1814/20, schuf die Grundlagen zur Neuordnung des Bündner Transitverkehrs und setzte sich für eine Ostalpenbahn ein. (Image 1) (Image 2) (Image 3)

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Currently...CHF 200.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8108 cover image1809 (23. Jan): "COIRE & ROUTE.", Postroutenstp. in schwarz, schön klar auf archivfrischem, portofreiem Amtsbrief des Kleinen Rats des Kantons Graubünden an "unsere getreuen, lieben Eid- und Bundsgenossen" Schulthiess und Rat des Kantons Fribourg. Ein besonders frischer und ansprechender Brief. Wi. 3998a/8, Rüegg GR 7.01/9, Gasser 208/5. (Image 1) (Image 2)

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Currently...CHF 100.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8109 cover image1806/12: Sammlung vier Briefe mit verschiedenen für Post des Botenkurses Zürich-Chur verwendeten Stempeln. Dabei Teilfrankobrief "fco. Zuric" nach Lausanne mit dem zwischen 1805 und April 1808 von der dortigen Briefsammelstelle verwendeten Stabstp. "CHUR." mit Schlusspunkt (Rüegg GR.6.03/10), Portobriefe (2) nach Basel resp. Gersau mit dem von Januar 1806 bis August 1808 verwendeten etwas kleineren Stabstp. "CHUR" in leicht geänderter Form (Rüegg GR.6.04/9) sowie vom Zentralpostbüro in Zürich verwendeter Postroutenstp. "COIRE&ROUTE" (Rüegg GR.7.01/9) in schwarz auf seltenem, amtlichem Einschreibebrief mit Inhalt von Fr. 87.90 nach Lausanne. Interessant und in guter Erhaltung, auf zwei Ausstellungsblättern. (Image 1) (Image 2) (Image 3)

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Currently...CHF 150.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8110 cover image1800/11: Lot drei Briefe über Zürich nach oder aus Frankreich, alle aus der Korrespondenz der Engadiner Zuckerbäckerfamilie Rascher. Dabei Portobrief aus Guarda mit Postroutenstp. "COIRE&ROUTE" (Rüegg GR.7.01/9) und Transitstp. "BS" im Kreis (Schäfer 109/6, "Bâle, Suisse") an den Engadiner Zuckerbäcker Pierre Rascher im Café de la Comédie in Bordeaux (1811) sowie zwei Briefe mit Aufgabestabstp. "32 / BORDEAUX" in unterschiedlichen Grössen und Leitvermerken "Par Bâle en Suisse & Coire en Grisons" nach Zuoz (1800/06). Ein interessantes Trio; sauber auf einem Ausstellungsblatt. (Image 1)



Currently...CHF 200.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8111 cover image1806 (2. Sept.): Portobrief von Wien nach Chur mit handschrifltichem Vermerk des Postbeamten "pto bis Chur mit Feldkircher Bott, 30 Bl.". Befördert über Lindau, mit dem bayrischen Botenkurs nach Chur und mit dem Engadinerboten nach Bever, dessen Gebühr wie üblich nicht auf dem Brief vermerkt. Dazu doppelgewichtiger Portobrief von Bever nach Augsburg (1812) befördert auf der selben Route mit vorders. bayrischem Stabstp. "R.3 FELDKIRCH" in rot, taxiert mit '6' Kreuzern bis Feldkirch und weiteren '6' bis Lindau sowie '14' Kreuzer bis Augsburg, insgesamt '26' Kreuzer vom Empfänger erhoben. Ein attraktives und aussagekräftiges Duo zur bayrischen Botenroute; sauber auf einem Ausstellungsblatt. (Image 1)



Currently...CHF 250.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8112 cover image1807 (22. April): "F.CHUR", Kastenstp. mit punktierter Einfassung der Briefsammelstelle des Feldkircher Boten in schwarz, ideal klar und fein ausgeprägt auf frischem und vollständigem Portobrieflein adressiert an den Freiherrn von Salis-Zizers "zu Thal neben Rheinegg im Rheintal". Befördert vermutlich auf der Feldkircher Route und in Rötel taxiert mit '4' Kreuzer bis dort, '6' Kreuzer bis Dornbirn zu bayrischen Gunsten respektive zuzüglich des St. Galler Portos von 2 Kreuzern insgesamt die vom Empfänger erhobenen '8' Kreuzer bis Thal. Ein charmantes und einmalig dekoratives Brieflein mit diesem ausserordentlich seltene Bündner Stempel. Rüegg: GR. 8.04/13, Wi. 2771/12. Anmerkung 1: Der seltene Kastenstempel "F: CHUR" ist entweder der Briefsammelstelle des noch bestehenden Fussacherbotens oder des konkurrenzierenden bayrischen Botenkurses über Feldkirch zuzuordnen, wobei Emil Rüegg letztere Hypothese für wahrscheinlicher hält. Anmerkung 2: Der Empfänger, Heinrich von Salis-Zizers (1753-1819), war der letzte männliche Vertreter des freiherrlichen Zweigs der Salis vom unteren Schloss in Zizers. 1763 übernahm er vom Vater eine Erbkompanie in französischen Diensten, 1770 trat er in die Schweizergarde ein, der er 1792 während des Sturms auf die Tuillerien als Hauptmann angehörte. Nach der Auflösung des Regiments heimgekehrt, sollte er nach der Restauration 1815 wieder in französische Dienste treten. Dazwischen führte er im Januar 1814 in Chur einen reaktionären Putschversuch an, der die Trennung Graubündens von der Schweiz und die Wiederherstellung des Dreibündestaats bezweckte und amtete im Mai 1814 als Oberkommandeur der gescheiterten Bündner Militäraktion zur Rückeroberung der Veltliner Untertanengebiete, wo die von Salis grossen Grundbesitz gehabt hatten. (Image 1) (Image 2) (Image 3)

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Currently...CHF 750.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8113 cover image1805 (6. Feb.): Teilfrankobrief des Zuckerbäckers Paul Caspary in Christiania (Oslo), Norwegen an seine Familie in Latsch bei Bergün mit Teilfrankovermerk "fco. Nierinberg" und Leitvermerk "pr. Lindau, Chur, Bergün". Befördert über Hamburg mit vorders. handschriftlichem Transitvermerk "Hamb." in brauner Tinte und Nürnberg und mit den rücks. notierten '66' Skilling bis dort vorausbezahlt. Weiter über Lindau und das damals bayrische Feldkirch nach Chur, für diese Strecke mit '8' Kreuzern bis Lindau und je weiteren vier Kreuzern bis Feldkirch resp. Chur taxiert, dort umgerechnet als 24 Blutzger Bündner Währung und zuzüglich 2 Blutzger für Dalp als '26' Blutzger notiert. Letzterer brachte rückseitig seinen kleinen schwarzen Transitstp. 'D' an und übergab den Brief für 26 Blutzger dem Engadinerboten der ihn wie üblich ohne Notiz des Botenlohns und weiterbeförderte. Ein früher Brief durch Vermittlung des noch auf eigene Rechnung agierenden Churer Briefsammlers Dalp, zudem mit seltener skandinavierscher Herkunt. Rüegg: GR 8.01/12. Anmerkung: Bis 1813 bestand in Chur zwar eine Vielzahl von Botenkursen, u.a. der Zürcher Kurs, der Lindauer Bote von Lindau über den Splügen nach Mailand, der bayrische Kurs von Lindau über Feldkirch nach Chur, später ein Kurs nach St. Gallen sowie diverse Nebenboten in die Bündner Täler, doch weder ein eigenes Postbüro noch eine Postverwaltung welche dieses hätte betreiben können. Diese Lücke füllte der umtriebige Christian Dalp (1774-1814), der spätestens ab 1803 auf private Rechnung Briefe von Privaten und den unterschiedlichen Boten entgegennahm und weitervermittelte. Diese versah er mit seinem Transitstempel "D" der in einer kleinen und einer ab 1811 verwendeten grösseren Form existiert. 1811 schloss die bayrische Postverwaltung in Feldkirch einen Dienstvertrag mit Dalp, wonach dieser als offizieller bayrischer Postexpeditor in Chur fungierte und für jeden durch ihn vermittelten Brief eine Gebühr von einem Blutzger erhielt. An der Organisation des bayrischen Botenkurses über Feldkirch war Dalp wesentlich mitbeteiligt, wie er allgemein eine wichtige Rolle im Churer Botenwesen zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielte, die Einrichtung einer bayrischen Poststelle in Chur war aber auch Mitauslöser für den späten Beschluss des Bündner Grosen Rats, 1813 eine eigene Kantonalpost mit Zentralpostbüro in Chur zu begründen. (Image 1) (Image 2)

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Currently...CHF 500.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8114 cover image1807 (11. Juni): Teilfrankobrief von Triest, Lombardei-Venetien mit handschriftl. Herkunftsvermerk "Trieste" und Leitvermerk "pr. Lindo, Coira" nach Bever. Befördert über Österreich und Augsburg nach Lindau und von dort mit dem bayrischen Botenkurs über Feldkirch nach Chur. Taxiert mit '8' Kreuzern in Rötel für die Strecke Augsburg-Lindau, weiteren '4' Kreuzern zu bayrischen Gunsten bis Feldkirch, vom dortigen Postbüro in 18 Blutzger Bündner Währung umgerechnet und zuzüglich der Vermittlungsgebühr von 2 Blutzger für Dalp als '20' Blutzger notiert. In Chur bezahlte Christian Dalp die 18 Blutzger, versah den Brief rücks. mit seinem kleinen schwarzen Transitstp. 'D' und übergab ihn schlussendlich für 20 Blutzger dem Engadinerboten der ihn wie üblich ohne Gebührennotiz überbrachte. Teil der Verschlussklappe fehlend, dennoch ein früher und besonders ansprechender Brief durch Vermittlung Dalps, zudem mit ungewöhnlicher adriatischer Herkunft. Rüegg: GR 8.01/12. (Image 1) (Image 2)

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Currently...CHF 250.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8115 cover image1812 (11. Aug): Teilfrankobrief von Leipzig, Sachsen nach Zuoz mit vorders. Teilfrankovermerk "frey Nürnberg". Das Franko bis Nürnberg nicht auf dem Brief vermerkt, wurde dieser über Augsburg und Lindau nach Feldkirch weiterbefördert und dort mit '18' Kreuzern austaxiert. In Chur schliesslich vom bayrischen Boten an Dalp ausgehändigt, der die vorders. in Rötel notierten '27' Blutzger zu bezahlen hatte, den Brief rücks. mit seinem grossen schwarzen Transitstp. "D" versah und ihn seinerseits für das Porto plus seine Gebühr von 2 Blutzger dem Engadiner Boten übergab. Inhalt des Briefes ist eine lithographierte Preisliste für "diverse Sorten Toback bey Friedrich Justus in Leipzig". Ein interessanter Brief aus Sachsen durch Vermittlung des bayrischen Postexpeditors Dalp ins Unterengadin. Rüegg: GR 8.02/12. (Image 1) (Image 2)

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Currently...CHF 200.00
Closing..Jun-05, 11:59 PM
8116 cover image1814 (27. Mai): Teilfrankobrief von Bever an den Zuckerbäcker Jakob Orlandi "auf dem Parade Platz" in Dresden, Sachsen mit entspr. Teilfrankovermerk "fco. Lindau" und kursivem Aufgabestp. "B.B.Chur" sowie Transitstp. 'D' von Dalp, beide in schwarz. In Bever mit den rücks. notierten '6' Blutzgern bis Lindau vorausbezahlt und dem Engadiner Boten übergeben, der ihn in Chur dem im Vorjahr eröffneten Kantonalpostbüro aushändigte. Dieses wiederum übergab ihn mangels eigenem Postkurs dem bayrischen Postexpeditor Dalp, der ihn dem bayrischen Boten via Feldkrich nach Lindau mitgab von wo der Brief über Nürnberg nach Dresden gelangte. Vorders. ist in brauner Tinte der bayrische Anteil von '16' Kreuzern sowie in Rötel das vom Empfänger erhobene Porto von '4½' Silbergroschen ausgewiesen. Ein attraktiver und postgeschichtlich bedeutender Brief; das letzte bekannte Poststück durch Vermittlung Christian Dalps kurz vor der Rückgabe Vorarlbergs und der Aufhebung der bayrischen Expedition in Chur. Rüegg: GR 8.02/12. Anmkerung: Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege, wenige Wochen nach dem Versand dieses Briefes, trat das Königreich Bayern im Juni 1814 Vorarlberg wieder an Österreich ab. Per 30. Juni beendete die königlich bayrische Post ihren Dienst in Vorarlberg. Der Botenkurs Lindau-Feldkirch-Chur wurde unter österreichischer Ägide bis 1826 fortgeführt. Die bayrische Briefexpedition in Chur wurde 1814 aufgehoben und Christian Dalp verstarb am 3. Juli 1814 in Chur. (Image 1) (Image 2) (Image 3)

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Closing..Jun-05, 11:59 PM
8117 cover image1814 (5. Juni): "Schweitzer Auslag von Lindau", kursiver Ovalstp. in brauner Tinte auf Portobrief von Chur an einen Bündner Zuckerbäcker in Augsburg. In Chur direkt dem St. Galler Boten Hefti übergeben, mit diesem nach Rheineck befördert wo der Auslagestempel angebracht und der Brief mit dem darin notierten St. Galler Porto von '7' Kreuzern taxiert wurde. Weiter über Lindau mit vorders. Transitstp. "R.3. LINDAU / 7 IUN.14" in schwarz nach Augsburg wo der Empfänger zuzüglich den in brauner Tinten notierten '6' Kreuzern bayrischer Anteil '13' Kreuzer bezahlte. Ein interessanter Brief versandt noch vor Abschluss des ersten Postvertrags mit St. Gallen auf der Rheintal-Route nach Bayern und mit seltenem Stempel für die "Lindauer-Auslage" von Rheineck. Vor Aufhebung der Lindauer- und Feldkircher Botenkurse 1817 resp. 1826 ein sehr seltener Leitweg. Wi. 3479/11. (Image 1) (Image 2)

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8118 cover image1813 (2. Juni): "BBCHUR", Stabstp. in schwarz, ideal klar auf frischem und vollständigem Portobrieflein an Bundestatthalter Martin Hössli in Hinterrhein, befördert mit dem Lindauer/Fussacher Boten und taxiert mit '7 Bl' (Blutzger) in brauner Tinte. Ein besonders frisches und ansprechendes Brieflein mit diesem ersten Stempel der Bündner Kantonalpost. Rüegg: GR 10.01/10, Wi. 2776/10. (Image 1) (Image 2)

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Closing..Jun-05, 11:59 PM
8119 cover image1813 (30. Aug.): "BB CHUR", seltener Stabstp. im kleinen Format (3x18mm) in schwarz, ideal klar auf vollständigem, archivfrischem Faltbrief mit Vermerk "Muster ohne Werth" und Inhalt einer "Parthie Cacao" nach Zuoz. Befördert durch den Engadinerbogen, für welche Dienstleistung der Empfänger laut Porto-Taxe des Kantonal Postbüros vom 9. April 1813 vermutlich 5 Blutzger puls einen Blutzger Bürogebühr bezahlte, wobei die Taxe wie üblich nicht auf dem Brief vermerkt wurde. Eine schöne Warenmustersendung mit diesem seltenen Stempel des "Briefbüro Chur". Rüegg: GR.10.02/11, Wi. 2775/12. (Image 1) (Image 2)

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8120 cover image1821 (21. Jan.): "Coira", kursiver Stabstp. mit geändertem 'C' und 'a' in schwarz auf Portobrief von Chur nach Hinterrhein, in roter Tinte taxiert mit "7 Bl" (Blutzger) für einen Brief auf der italienischen Route bis Splügen laut "Briefporto-Taxe" des Kantonalpostamts vom 6. Dezember 1817. Rüegg: GR 10.14/12, Wi. 2784/11. (Image 1) (Image 2)

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