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1875: Ganzsachenpostkarte 5 Rp. braun mit Zusatzfrankatur Sitzende Helvetia 5 Rp. braun im waagr. Paar, diese farbfr. und einwandfrei gez., jede Marke ideal zartklar und übergehend entw. "VEVEY LET. EXP. 15.III.75-6" mit
beigefügtem "PD" im Kästchen (AW 365) und an den Briefmarkenhandelspionier und Katalogredaktor Jean-Baptiste Moëns in Brüssel, Belgien adressiert. Mit 15 Rappen korrekt frankiert zum reduzierten Tarif für Postkarten im direkten Austausch laut
Übereinkunft mit dem Königreich Belgien vom 1. Juni 1874. Eine frische und ausgewogene Karte zu diesem kurzlebigen und sehr seltene Vor-UPU-Postkartentarif; signiert Berra. SGSSV: PK.004.V.10=CHF 800. Anmerkung: Die Schweiz und das Königreich Belgien
schlossen am 1. Juni 1874 eine ergänzende Übereinkunft zum Postvertrag vom 1. Juli 1869 der bisher den Postverkehr im Austusch direkter Kartenschlüsse über Deutschland oder Frankreich geregelt hatte, mit welcher für Postkarten erstmals ein
reduziertes Porto von 15 Rappen anstelle der 30 Rappen Briefporto vorgesehen wurde. Dieser Tarif blieb während 13 Monaten in Kraft, bevor er sich mit dem Inkrafttreten des Weltpostvertrages und des damit einhergehenden Postkartentarifes von 10 Rappen
am 1. Juli 1875 erübrigte. Es ist nur eine kleine Handvoll Postkarten zu diesem 15 Rappen-Tarif bekannt. Referenz: Abgebildet und diskutiert in: Martin Baer, "Schweizer Ganzsachen-Handbuch 1846-1906", Band I, S. 218. (Image 1)
(Image 2)
(All Images)
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