Stamps inflation continued...
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Symbol |
CatNo. |
Lot Description |
CV or Estimate |
| 7765 |
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Michel 87II |
 20 - Zittau: 1918, violetter L3 "Prüfungsstelle ZITTAU” mit Prüfer-Namensstempel auf Firmenbrief mit Germania
20 Pfg. mit Stempel "ZITTAU 21.12.18” nach Brug in die Schweiz, in guter Erhaltung. Die Postüberwachungsstelle Zittau war nur kurz in Betrieb (Image 1)
(Image 2)
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| 7766 |
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Michel 101 |
 1919, violettes Dienstsiegel "Polizei-Verwaltung BENRATH” mit handschriftlichem Vermerk "geprüft” und Paraphe als sogenannte
Polizei-Zensur auf Brief mit Germania 15 Pfg. violett mit Stempel "BENTRATH 23.1.19” nach Leipzig, kleine Randspuren. Briefe mit diesem Zulassungsvermerk aus Benrath sind nicht häufig (Image 1)
(Image 2)
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| 7767 |
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Michel P113 |
 1919, violetter L1 "GEPRÜFT” und Dienstsiegel "STADT BONN” klar als sogenannte Bürgermeister-Zensur auf Doppel-Ganzsachenkarte
10 Pfg. mit Stempel "BONN 8.2.19” als Drucksachenkarte mit Zudruck nach Königswinter, in einwandfreier Erhaltung (Image 1)
(Image 2)
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| 7768 |
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Michel 101a |
 1919, roter L2 "Acheminement suspendu par l'Autorité militaire” und violetter Rahmenstempel "Gesperrt! Zurück.” auf Brief mit
Germania 15 Pfg. violett mit Maschinenstempel "HAMBURG 1 23.2.19”, nach Boppard adressiert, kleine Spuren, signiert Infla Berlin und Düntsch BPP (Image 1)
(Image 2)
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| 7769 |
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Michel 101a |
 1919, Germania 15 Pfg. mit Stempel "FRANKFURT 28.4.19” auf leicht unterfrankiertem Bankbrief via Karlsruhe mit Stempel
Postüberwachungsstelle nach Straßburg mit französischem Zensur-Ovalstempel "14” und Verschlusszettel rückseitig. Dann Nachsendung nach Basel mit Portomarke 10 C. mit Stempel "BASEL 15.V.19”. Der Umschlag rechts oben etwas fehlerhaft, ansonsten in
guter Gesamterhaltung (Image 1)
(Image 2)
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| 7770 |
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Michel 101a |
 1919. Germania 15 Pfg. mit Stempel "LEIPZIG 3 3.6.19” auf Brief nach Windberg bei M. Gladbach mit Rahmenstempel "ZURÜCK an den
Absender” sowie zwei Stempeln der Zensurstelle "Düsseldorf, den (12/6) 1919 Zurück” und "Privatbriefe unzulässig….”. Die Marke mit Eckfehler durch Randklebung, ansonsten in guter Gesamterhaltung (Image 1)
(Image 2)
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| 7771 |
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Michel 101,86II |
 1919, Germania 15 Pfg. violett, vier Einzelmarken und Einzelmarke 10 Pfg. jeweils mit Stempel "BONN 28.7.19" als tarifgerechte
Frankatur auf Wertbrief über 1200 M. mit britischem Zensur-Verschlusszettel "EXAMINED BY BRITISH MILITARY” und vorder- und rückseitigen Lacksiegeln des "KAISERL. DEUTSCHES POSTAMT CÖLN” nach Berlin mit Ankunftsstempel und rückseitig handschriftlichem
Vermerk über die neue Gewichtssangabe nach den amtlichen Versiegeln. Der Umschlag mit Beförderungsspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Eine in dieser Kombination sehr ungewöhnliche Verwendung auf Wertbrief, signiert Infla Berlin (Image 1)
(Image 2)
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| 7772 |
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 1919, Verschlusszettel "Censure Administrative du Contrôleur du Cercle de Clèves” und roter Rahmenstempel "Peut être acheminé
sans nouvel examen.” rückseitig auf portofreiem Reichsdienstsachen-Umschlag von "CLEVE 8.11.19” mit aptiertem Dienstsiegel "Reserve-Lazarett Cleve” an die staatliche Beratungsstelle für Kriegsehrungen in Berlin. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im
Rand (Image 1)
(Image 2)
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| 7773 |
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Michel 87II.89II |
 1920, Germania 20 und 30 Pfg. mit Stempel "KEHL 12.1.20” auf Brief der 2. Gewichtsstufe mit französischem Absenderstempel "TETE
DE PONT DE KEHL CIRCULATION” an die Reichszentrale für Els. Lothr. Vertriebene in Freiburg (Image 1)
(Image 2)
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| 7774 |
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Michel 150 |
 1922, Germaina 1 M. im waagerechten Paar mit Stempel "MÖHRS 3.2.22” als Briefporto auf amtlicher Meldekarte im Großformat mit
Lochung "DÜSSELDORF” an die amtliche Verteilungsstelle nach Essen, vorderseitig mit rotem Zudruck "Besetztes Gebiet”. Wegen des Formats hat die Karte kleine Randfehler, ansonsten in guter Gesamterhaltung (Image 1)
(Image 2)
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| 7775 |
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 1923, schwarzer Rahmenstempel "….(20) M. (000) Pf. Nachw. Wiesbaden 5” klar auf Firmen-Vordruckbrief aus Mainz mit Stempel
"WIESBADEN 5 24.8.23” nach München. Der Umschlag ist zweiseitig geöffnet. In der Zeit vom 19.2. bis 8.10.23 gab es die Mainzer Postsperre. In dieser Zeit wurde die Post aus Mainz oft bei der Post in Wiesbaden aufgegeben (Image 1)
(Image 2)
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| 7776 |
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Michel 232,223,221 |
 1923, Posthorn 40 M., zwei Einzelmarken Ziffer im Queroval 500 M. und Einzelmarke 300 M. jeweils mit Stempel "BERLIN-WILMERSDORF
28.2.23” vorder- und rückseitig auf Paketkarten-Stammteil für ein 1,50 kg schweres R-Paket mit Rahmenstempel "Zollamtlich geprüft” und Leitzettel "Karlsruhe” nach Saarbrücken und wegen der Postsperre für private Pakete zurück. Rückseitig mit
handschriftlichen Vermerken über die Erstattung der Zollgebühren in Höhe von 1350 M. mit Dienstsiegel vom Zollamt Berlin. Die rückseitige Marke etwas fehlerhaft durch Randklebung und zwei Marken mit amtlicher Lochung, ansonsten in guter
Gesamterhaltung. Eine außergewöhnliche seltene Verwendung Notiz: Während der Ruhrbesetzung ab Anfang 1923 rief die Reichsregierung zum passiven Widerstand auf. Angesichts dessen gab es in den französisch besetzten Gebieten ab Ende Februar
1923 eine Post- und Verkehrssperre. (Image 1)
(Image 2)
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| 7777 |
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Michel 312Aa |
 1923, belgischer Zensurstempel "CENSURE MILITAIRE BELGE” und Verschlusszettel auf weißem Papier auf Brief mit senkrechtem Paar
und Einzelmarke 2 Mio. auf 5 Tsd. M. gezähnt mit Stempel "DUISBURG 9.10.23” in die Schweiz. Der Brief mit Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Aus der Hochinflation recht selten mit dieser Zensur, hier vom letzten Tag der Portoperiode (Image 1)
(Image 2)
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| 7778 |
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Michel 309Aa |
 1923, Klebezettel "P.A.1 (Wilhelmplatz) Düsseldorf 30.10.1923 ohne weitere Nachgebühr aushändigen, da Sendungen während des
passiven Widerstandes im Bahnsteigbriefkasten zurückgeblieben ist” auf Vordruckbrief aus Wassenberg mit senkrechtem Paar und Einzelwert 2 Mio. auf 200 M. gezähnt mit Stempel "DÜSSELDORF 30.10.23” nach Köln. Der Umschlag mit Randspuren, ansonsten in
guter Erhaltung. Der Brief wurde schon in der Portoperiode bis zum 19.10. frankiert. In dieser Kombination sehr selten. ProFi hat keinen weiteren Brief in dieser Art registriert Notiz: Ab Januar 1923 streikten die Eisenbahner im besetzten
Rheinland als Teil des passiven Widerstandes. Die französische Besatzungsmacht übernahm den Bahnbetrieb und immer mehr Eisenbahner verloren ihren Job und Wohnungen bzw. wurden aus dem besetzten Gebiet ausgewiesen. Die Situation eskalierte am
30.September 1923, als Separatisten mithilfe des französischen Militärs versuchten, die Macht in Düsseldorf zu übernehmen. Dieser Tag ging als Düsseldorfer Blutsonntag in die Geschichte ein. Infolge dieser Ereignisse blieb die Post oft für längere
Zeit liegen. (Image 1)
(Image 2)
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| 7779 |
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Michel 317 |
 1923, vorfrankierter Firmen-Vordruckbrief aus Saarbrücken mit 20 Werten Korbdeckel 5 Mio. M. in Einheiten vorder- und rückseitig
verklebt, privat befördert nach Bingen und dort Postaufgabe mit Stempel "BINGEN 7.11.23” mit rotem Rahmenstempel "Gebühr bezahlt” mit Portoangabe "900000” (Millionen Mark) nach Köln. Durch die Dauer der privaten Beförderung reichte die verklebte
Frankatur nicht mehr in der neuen Porto-Periode aus (rückseitige Frankatur wurde nicht abgestempelt). Aus dem von Frankreich besetzten Saarland gab es keine direkte Postverbindung ins Reichsgebiet. (Image 1)
(Image 2)
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| 7780 |
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 1924, violetter L2 "Am 22.2. in Düsseldorf verzögert eingegangen” auf Postkarte mit Österreich Freimarke 300 Kr. mit
Maschinenstempel "SALZBURG 5.IX.23” nach Mülheim, in guter Erhaltung. Durch den passiven Widerstand der Post- und Eisenbahner bis Ende September 1923 blieb viel Post im Rheinland liegen, hier mit Zustellung Monate nach der Postaufgabe (Image 1)
(Image 2)
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| 7942 |
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 1923, Einkommensteuer-Marke 100000 blau, 250 Einzelmarken, 12 Einzelmarken 50.000 M. und 18 Einzelmarken 4000 M. jeweils mit
handschriftlichem Datum "31.8.23” und ziegelartig, aber nicht vollflächig übereinandergeklebt auf einer Doppelseite eines Lohnsteuer-Buches. Diese "Massenfrankatur” war für die Lohnsteuer eines Arbeiters für die Zeit vom 1.8. bis 31.8.1923
nötig (Image 1)
(Image 2)
(Image 3)
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| 7943 |
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 1923, Steuerbogen mit beidseitigen Steuerzahlungen eines Mitarbeiters beim Postamt Geising für den Zeitraum vom 12.5. bis
24.5.23 mit Einkommensteuermarken von 50 Pfg. (rückseitig 45 Stück in Einheiten) bis 5000 M., jeweils mit Stempel "GEISING 24.5.23”. Von den üblichen Faltungen sind auch wenige Marken betroffen Notiz: Zur Entwertung der Marken durften
Postmitarbeiter den Poststempel benutzten. (Image 1)
(Image 2)
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| 7944 |
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 1923, Steuerbogen für den Zeitraum vom 1.12. bis 31.12.1923 mit 14 Einkommensteuer-Marken mit handschriftlicher
Datums-Entwertung "31.12.23”. Dabei 12 Marken mit der höchsten Wertstufe "Eine Billion auf 1 Mark” (Erler-Norton Nr. 45) (Image 1)
(Image 2)
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| 7945 |
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 1920, 10 Pfg. rosa als Freimarke verwendet mit Maschinenstempel "HAMBURG 17.9.20” tarifgerecht auf Drucksachen-Umschlag im
Ortsverkehr. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung, signiert Infla Berlin mit Monogramm-Stempeln (Erler-Norton Nr. 1B) (Image 1)
(Image 2)
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