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1. Nordamerikafahrt (Unglücksfahrt) 1937 (3./7. Mai): Bordpostbeleg vom 5. Mai, angebrannter Umschlag frankiert u.a. mit 'Hitler'- Block (Mi. Nr. 7), sauber und klar entw. mit SStp. "Führers Geburtstag Berlin 20. April 1937",
adressiert an John Prini 202-09 Ave. New York, verpackt in Cellophanhülle der amerikanischen Postverwaltung mit rücks. Verschluss-Vignette. Ein seltener Bordpost-Brief der Unglücksfahrt der Hindenburg, vermutlich von Joseph 'Ben Dova' Späh stammend,
der zu dieser Zeit in der Nähe der 202-9. Avenue in New York wohnte. Dafür spricht auch die Absenderadresse der Paramount in Berlin, der deutschen Niederlassung der Paramount Pictures in Berlin, die in dort eine Synchronabteilung unterhielt. Attest
Hermann W. Sieger (1997). Abgebildet in Leder 'Zeppelin Crash Mail' (2012) auf S.215 unter John Prini. Ben Dova eigentlich Joseph Späh (englisch Joe, Joseph Spah 1905/86) war Akrobat und wurde unter dem Künstlernamen Ben Dova (englisch bend over =
sich vorbeugen) ein weltbekannter Kontorsionist (Schlangenmensch). Er überlebte die Hindenburg-Katastrophe in Lakehurst und zählte als mutmaßlicher Bombenleger etliche Jahre zu den Hauptverdächtigen. Das Federal Bureau of Investigation (FBI)
ermittelte mehrere Jahre ohne Ergebnis gegen den Akrobaten. Nach der Explosion des Luftschiffs ließ er sich in zehn Metern Höhe aus dem Fenster des Luftschiffs fallen und trug dabei nur eine leichte Knöchelverletzung davon. (Image 1)
(Image 2)
(Image 3)
(Image 4)
(All Images)
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