| 9775 |
cover |
1919/20: Die internationale Gültigkeit der Schweiz. Friedensmarken vom 1. August 1919 - Die wegweisende Ausstellungssammlung zu den unterschiedlichen Bestimmungen zur Gültigkeit im Verkehr mit den verschiedenen
Staaten. Beginnend mit der Periode vom 1. bis 7. August 1919 als die Marken laut Verordnung der Oberpostdirektion für den internationalen Postverkehr nicht zugelassen waren. Hier u.a. Satzfrankatur gest. am Ausgabetag "AIGLE 1.VIII.19-1" als
Zusatzfrankatur auf Ganzsachenpostkarte Tellbrustbild 10 Rp. rot nach Berlin und weitere postalisch überflüssige Zusatzfrankaturen auf mit Dauermarken zum vollen Betrag frankierten Sendungen, Bundesfeierkarten mit Wertstp. Friedensmarke 7½ Rp.,
durchweg nicht anerkannt und mit verschiedenen Dauermarken-Zusatzfrankaturen (nach)frankiert, einmal innerhalb der USA von Providence, Rhode Island nach Nantucket, Massachussetts nachgesandt, eine Bundesfeierkarte mit Wertstp. Friedensmarke 7½ Rp.
und Zusatzfrankatur Friedensmarken 10 und 15 Rp. nach München, gest. am Ausgabetag "BERN BRF. EXP. 1.VIII.19.VIII" und fälschlicherweise nicht taxiert, sowie eine Bundesfeierkarte mit Wertstp. Tellknabe 7½ Rp. und Zusatzfrankatur Friedensmarke 10 Rp.
nach Horb am Neckar, Württemberg, letztere nicht ankerannt und deshalb mit dem doppelten Fehlbetrag von 5 Goldcents nachtaxiert. Es folgt die zweite Verwendungsperiode vom 8. August 1919 bis 30. April als die Marken nach entsprechenden
Einverständniserklärungen der betroffenen Postverwaltungen für den Verkehr mit 14 Ländern zugelassen wurden. Hier wird zum einen Post nach den akzeptierenden Ländern Bayern, Württemberg, dem Deutschen Reich, Frankreich, Belgien, Dänemark, Schweden,
Tschechoslowakei, Grossbritannien, Italien und Spanien und zum anderen solche nach den nicht akzeptierenden Staaten Österreich, Argentinien, Britisch Indien und Australien gezeigt. Dabei sind vielfältige und interessante Verwendungen wie eine
Express-Postkarte von Basel nach Ansbach, Bayern, eine schöne Mehrfachfrankatur auf Expressbrief von Birsfelden nach Wittenberg, diverse Mischfrankaturen mit Pro Juventute-Marken resp. Flugpost Propelleraufdruck 50 Rp. (SBK F2) oder Zusatzfrankaturen
auf Drucksachenstreifbändern hervorzuheben. Schliesslich folgt Post nach den USA und Norwegen, für welche Länder die Marken erst ab dem 10. September 1919 zugelassen waren, nach den Niederlanden welche die Marken zwar nicht offiziell anerkannt hatte
aber auch nicht verweigerte sowie zwei taxierte Briefe nach Deutschland resp. Grossbritannien, versandt nach dem Ende der allgemeinen Gültigkeit am 30. April 1920. Ein faszinierender postgeschichtlicher Blick auf diese unterbeachtete
Sondermarkenausgabe - Das Resulat langjährigen Suchens und aufwändiger eigener Recherche, schön aufgezogen und beschriftet auf 34 Ausstellungsblättern. (Image 1)
(Image 2)
(Image 3)
(Image 4)
(Image 5)
(Image 6)
(Image 7)
(Image 8)
(Image 9)
(Image 10)
(Image 11)
(Image 12)
(Image 13)
(Image 14)
(Image 15)
(Image 16)
(Image 17)
(Image 18)
(Image 19)
(Image 20)
(Image 21)
(Image 22)
(Image 23)
(Image 24)
(Image 25)
(Image 26)
(Image 27)
(Image 28)
(Image 29)
(Image 30)
(Image 31)
(Image 32)
(Image 33)
(Image 34)
(Image 35)
(Image 36)
(Image 37)
(Image 38)
(All Images)
|
Currently...CHF 750.00
Closing..Jun-04, 11:59 PM |