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Destination Lettland: 40 Rp. olivgrün im waagr. Paar, farbfr. und dreiseitig weissrandig (rechts Randlinie berüht) in Mischfrankatur mit Sitzender Helvetia gezähnt, 10 Rp. blau, diese farbfr. aber mit kunstvoll ausgebesserten
Zähnungsdefekten in den beiden unteren Ecken, sonst gut gez., jede Marke klar und übergehend entw. mit kleinem Zweikreisstempel "VERNEX 20 NOV. 62 2", dieser nebenstehend zus. mit schwarzem "P.D" nochmals wiederholt, auf sauberem Briefcouvert mit
Leitvermerk "über Berlin, Riga, Wenden" an Fräulein Elise von Fransche auf dem Gut Ohlershof (Oleru muiža) bei Oleri, Lettland. Rücks. Transitstp. "LAUSANNE 20 NOV.62 3 SOIR", "BERN 20 NOV. 1862 10 NACHM." und "ZÜRICH ROMANSHORN BP. BA / Z11/
21.XI.62". Befördert über Baden, Preussen und mit der kaiserlich russischen Post mit rücks. Transitstp. "RIGA 13 NOV. 1862" resp. "WENDEN 14 NOV. 1862" über das heutige Cēsis ins nördliche Lettland und mit 90 Rp. bis zum Bestimmungsort freigemacht
für einen Brief über den Deutsch-Österreichischen Postverein nach Russland laut Tarif vom 14. Januar 1853; wobei vorders. mit Rötel resp. Bläuel der vereinsländische Portoanteil von "9" Kreuzern resp. "3" Silbergroschen sowie als "wf 11x" das
Weiterfranko von 11 Konventionskreuzern für Russland ausgewiesen sind. Der einzig bekannte Strubelbrief nach Lettland; ein Schlüsselstück für eine grosse Destinations- oder Strubelsammlung. Schäfer: Lettland=12/13 Punkten. Referenz: Abgebildet und
diskutiert in: Richard Schäfer: "Der Briefpostverkehr Schweiz-Ausland 1459-1907", S. 223. (Image 1)
(Image 2)
(Image 3)
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