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Stein C2: Typen 3 l/u mit Plattenfehler "Spuren der Kreuzeinfassung" (ca. 3/12) in Kombination mit Type 34 l/u, zwei farbfrische und voll- bis meist überrandige Einzelwerte, Type 34 mit vier kompletten Trennlinien, je klar und
dekorativ vorausentwertet mit diagonal aufgesetzten schwarzen eidgenössischen Rauten mit nebenges. grossem Zierkreisstempel "MONTHEY 25 JUIN 1852" in der selben Farbe auf frischem und vollständigem Faltbrief datiert "Champéry le 23 juin 1852" und im
2. Briefkreis an Oberst Eugen von Riedmatten in Sion adressiert. Rücks. Ankunftsstp. vom Folgetag. Ein luxuriöses Beispiel dieser seltenen Vorausentwertung für eine grosse Altschweiz- oder Wallisersammlung; Atteste Rellstab (1996) und Marchand
(2026). Anmerkung: Der Posthalter von Monthey, Hyazinthe Durand, gehörte als einziger Romand zu jener kleinen Handvoll an Postbeamten die, vermutlich aus Sicherheits- oder Effizienzüberlegungen, ihre Briefmarkenbestände im Voraus bogenweise
abstempelten um diese bei Annahme barbezahlter Briefe am Schalter nur noch aufkleben zu können. "Valesia" listet in "Postgeschichte" Nr. 169 (März 2022) dreizehn Briefe mit Vorausentwertung von Monthey, wovon neun Rayon- und drei Strubelbriefe.
Provenienz: Rapp-Auktion, Wil (SG) November 1996, Los 567; 160. Corinphila-Auktion, Zürich Juni 2009, Los 6366; Sammlung Jack Luder, 226. Corinphila-Auktion, Zürich Juni 2018, Los 9243. (Image 1)
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(Image 3)
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