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Stein A3: Type 37 r/o in der charakteristischen grünstichigen Nuance, farbfrisch und voll- bis dreiseitig breitrandig (links Randspalt ohne Bedeutung), klar und übergehend entw. mit schwarzer eidg. Raute mit beigefügtem
kleinem Zweikreisstempel "MARTIGNY 4 JANV. 52" auf vollständigem Faltbrief nach Seyssel, Frankreich. Vorders. Transitstp. "VILLENEUVE 6 JANV. 52" und Eingangsstp. "SUISSE / FERNEY 7 JANV. 52" in rot, rücks. "GENÈVE 7 JANV. 52 8M" sowie Ankunftsstp.
vom Folgetag, der ursprüngliche Abgangsstp. von Martigny später in brauner Tinte wieder gestrichen, möglicherweise wegen des durch verspäteten Postabgang inkorrekten Datums. Die Frankatur wurde vom Absender wohl als Teilfranko bis zur Schweizer
Ausgangsgrenze vorgsehen, da eine solche Teilfrankierung durch den schweizerisch-französischen Postvertrag vom 1. Januar 1852 nicht vorgesehen war, wurde der Brief in Frankreich als unbezahlt behandelt und mit dem vollen Porto von 4 Décimes oder 40
Rappen für einen Brief aus dem 2. Schweizer Rayon in ein angrenzendes Departement austaxiert, was der vorders. Schnörkelstemepl in schwarzer Tinte ausweist. Ein interessanter und seltener Auslandsbrief mit nicht akzeptiertem Teilfranko; Atteste
Eichele (2013) und Marchand (2026). SBK=CHF 1'400. Provenienz: 182. Corinphila-Auktion, Zürich September 2013, Los 2250. Referenz: Gelistet in: Gerhard Blaickner, "Schweizer Auslandsfrankaturen zur Zeit der Rayonmarken", S. 105. (Image 1)
(Image 2)
(Image 3)
(Image 4)
(All Images)
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