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Österreichische Heerführer 1935: 12 g. "Prinz Eugen" bis 64. g. "Feldmarschall Conrad von Hötzendorf", die einzigartige Serie von sechs grossformatigen Originalzeichnungen der verausgabten Sujets in Bleistift auf crèmefarbigem
Zeichenpapier mit Signatur des Entwerfers Wilhelm Dachauer. Während sich die Zeichnung der 30 g. "Erzherzog Karl" noch an einem jugendlicheren Portrait von Josef Kreutzinger orientiert, welches in einem späteren Entwurf durch das verausgabte,
ebenfalls von Kreutzinger gemalte Portrait des älteren Erzherzogs ersetzt werden sollte und auch die 40 g. "Feldmarschall Radetzky" nach einem anderen, wie das schlussendlich verwendete aber ebenfalls von Georg Decker gemalten Portrait des
Feldmarschalls gestaltet ist, entsprechen die anderen Wertstufen bis auf geringfügige Details von Hintergründen oder Ornamentik bereits den verausgabten Marken. Eine unikale, aussagekräftige und ausserordentlich attraktive Zusammenstellung von
musealer Bedeutung. Anmerkung: Der österreichische Maler Wilhelm Dachauer (1881-1951) studierte von 1899 bis 1907 an der Wiener Akademie, an welcher er später von 1927 bis 1945 als Professor unterrichtete. Bekanntheit erreichte er in erster Linie als
Briefmarkenentwerfer für die Post- und Telegraphenverwaltung, in deren Auftrag er unter anderem die Nibelungensageserie (1926), die Heerführer- (1935), Erfinder (1936) und Ärtzeserie (1937) oder die Dollfuss-Gedenkmarke (1936) gestaltete. Vor 1938
illegaler Nationalsozialist, entwarf Dachauer später auch Briefmarken für das Generalgouvernement Polen und stand 1944 auf der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Auch in den ersten Jahren der zweiten
Republik blieb Dachauer für die Post tätig und entwarf unter anderem die 1949 erschienene Heimkehrerserie. (Image 1)
(Image 2)
(All Images)
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