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1629 (2. Januar): Fürstenbrief geschrieben im Namen von "Maximilian, Pfalzgraf bey Rhein, Herzog in Ober und Nieder Bayern, des Hl. Röm. Reiches Erztruchsess und Kurfürst" als Titulatur, datiert "München den 2 Januar 1629" mit
der markanten, schwungvollen Originalunterschrift des Herrschers, mit umfangreicher Ehrerbietungsadresse an den "Durchläuchtig hochgeborenen Fürsten Unserm freudtlich lieben Vettern, Schwagern und Bridern, Herrn Wolfgang Wilhelm Pfalzgrewen bei
Rhein, in Bayern, Gülch, Clewe und Bergh, Graf zu Veldenz, Sponheim, Mark, Ravensberg und Moers, Herr in Ravenstein ...", verschlossen mit kurfürstlichem Oblatensiegel. Maximilian I. (1573-1651) war neben dem Kaiser die führende Persönlichkeit der
katholischen Fürsten im Heiligen Römischen Reich und der eigentliche Gründer der Katholischen Liga. Als solcher trug er zur Durchsetzung der Dominanz der katholische Seite im Dreißigjährigen Krieg bis 1630 entscheidend bei. Schon zu Beginn des
Krieges gelang Maximilian die Eroberung der Oberpfalz und bis zum Kriegsende der Kurpfalz sowie die Übernahme der pfälzischen Kurfürstenwürde. Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm (1578-1653) war 1613 zum Katholizismus konvertiert. Provenienz: Sammlungen
Dahlvig und Jørgen Jørgensen. (Image 1)
(Image 2)
(All Images)
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